Pferderecht Leverkusen – Warum eigentliche Pferderecht und was ist so besonders daran?!

Diese Frage stellt sich, da es heute nicht einmal eigene – spezifische -Vorschriften dazu gibt. Es liegt auf der Hand, dass es einen erheblichen Unterschied zwischen leblosen Sachen und Pferden gibt. Beides ist effektiv nicht vergleichbar.

Seit 2001 unterscheidet das das Gesetz letztlich in seiner Gesetzestechnik nicht zwischen Pferden und Sachen. Dennoch gibt es sehr viele Menschen, die sich mit Pferden auseinander setzen. Daher stellt das Pferd nicht nur in Deutschland einen erheblichen Wirtschaftsfaktor dar. Allein in Deutschland gibt es ca. 800.000 Pferde. Davon bestreiten mehr als 260.000 Menschen ihren Unterhalt. Allein der Markt rund ums Pferd hat aber allein in Deutschland mit mehr als 10 Milliarden € Umsatz pro Jahr eine beachtliche Größe.

Sieht man sich Europa an, dann werden die Dimensionen bei Umsatzzahlen in der Größenordnung von knapp 100 Milliarden noch deutlicher.
Pferde werden weltweit gehandelt. Das Zubehör wird größtenteils längst in Fernost produziert und eingeführt.

Im Pferderecht werden die gleichen wirtschaftlichen Konflikte ausgetragen wie bei bspw. bei des Deutschen liebstes Kind – dem Auto.

Für die rechtliche Beratung bedarf es dazu neben gründlichen Rechtskenntnissen, was vom Anwalt erwartet werden darf, auch sehr fundierte Kenntnisse Rund ums Pferd. Das beginnt beim Pferdekauf (Kauf-, Leasing- oder Mietverträge – auch eine Leihe ist denkbar) und geht über das Zubehör wie Sattel und Trense etc., den Reitstall (Einstellerverträge), die Fütterung, den Reitunterricht, der Reitbeteiligung (wer zahlt was und wie viel – wie sieht es mit der Haftung aus, wenn was passiert), den Schmied, bspw. Haftungsfragen zu Reitunfällen und Pferdekrankheiten bis hin zum Tierarzt. Letzten Endes spielt das Vereinsrecht keine untergeordnete Rolle.

Seit Kindesbeinen bin ich mit Pferden befasst und mit ihnen aufgewachsen und bei ihnen geblieben. Aus eigener Erfahrung musste ich mich schon früh mit Fragen zum Pferdekaufrecht, das besonders nach der Schuldrechtsmodernisierung im Jahre 2001 für erhebliche Probleme bei Züchtern, Händlern, Käufern und Verkäufern gesorgt hat, beschäftigen. Hier sind neben der rechtlichen Expertise hippologische Kenntnisse gefragt sowie Kenntnisse aus dem tierärztlichen Bereich, da kaum ein Pferdekauf mehr ohne die Beteiligung eines Fachtierarztes für Pferde abgewickelt wird.

Gerade, weil es mir möglich ist, meine beruflichen Kenntnisse mit meiner Passion – den Pferden – zu verknüpfen, finde ich in Konflikten oft Auswege für meine Mandanten ohne gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen!

Kommt es aber zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, dann sind dort bspw. bei Kaufstreitigkeiten meist umfangreiche und spezifische Gutachten zu prüfen, bei denen wieder meine Kenntnisse den Prozess effektiv unterstützen können.

Im Pferderecht stellt sich genauso die Frage nach dem Arbeitsrecht. Betroffen sind davon Ausbildungsbetriebe und Reitanlagen mit Angestellten. Dort gibt es nicht selten Überschneidungen mit Straf– und Verwaltungsrecht. Seit mehr als 10 Jahren bin ich auch Fachanwalt für Arbeitsrecht und beschäftige mich insbesondere mit dem Arbeitsrecht seit meinem Studium. Auch hier verfüge ich über eine sehr umfangreiche berufliche Erfahrung.

Im Bereich der Futtermittel, des Zubehörs, des Pferdeverkaufs und des Marketings von Reitanlagen und Pferdetransporter kann ich meine speziellen Kenntnisse im Gewerblichen Rechtschutz gut für meine Mandanten einsetzen.

Weil leider mit Pferden häufig auch Unfälle verbunden sind, spielen zu guter Letzt die Gebiete des Verkehrs– und Versicherungsrechts eine wesentliche Rolle, die ich seit Jahren bearbeite.

Fragen Sie mich, ich bin gerne für Sie da!